United Internet hat bereits auf Anfrage mitteilen lassen, dass sie an der DSL-Sparte von Freenet interessiert sind. United Internet tritt dabei recht reserviert und zurückhaltend auf und fordert mehr Transparenz von freenet. Dadurch könnte der Eindruck entstehen, dass das DSL von freenet gar nicht so attraktiv sein könnte. Jedoch widerspricht dies der jüngst verkündete Absicht von United Internet, nun den Online-Vermarkter AdLink verkaufen zu wollen.
United Internet würde gerne die Position seiner Tochter, DSL-Anbieter 1&1 Internet AG mit einem Polster alà den DSL-Kunden von freenet auspolstern. Jedoch scheint United Internet über zu wenig Liquidität zu verfügen um ein Schwergewicht wie freenet DSL zu schlucken. Damit dies finanziell doch möglich ist, müssen andere Unternehmen der United Internet AG nun verkauft werden.
Ins Zielvisier für einen Verkauf ist nun die AdLink AG geraten. Das international aufgestellte Unternehmen beschäftigt sich hauptsächlich mit der Vermarktung von Online-Werbeplätzen. Gerüchten zu Folge soll das Wachstum hier relativ am geringsten gewesen sein und daher eine Trennung am leichtesten zu verschmerzen. Nun wird mit Hilfe von Investment-Häusern aktiv nach einem neuen Investor und Käufer gesucht.