Was ist nur mit Freenet los? Das scheinen sich zumindest aktuell die meisten Analysten zu fragen. Während das Kerngeschäft, die DSL-Anschlüsse und der Vertrieb von Mobilfunkverträgen und Handys stark kränkeln und sogar rote Zahlen schreiben, lässt sich die Freenet AG was neues einfallen um das Ruder wieder rumreißen zu können und somit die Aktionäre wieder zu überzeugen.
Ginge es nach Eckhard Spoerr ist der Hauptverantwortliche für die Freenet-Misere Ralph Dommermuth, der als United Internet Chef mit der Übernahme von Freenet wartet und somit Raum für negative Spekulationen gibt. Um selbst nun die Übernahme voranzutreiben, hat Spoerr sich für den Schritt entschieden und die Verkaufsabsichten der DSL-Sparte zu verkünden. Die Anleger danken es.
Doch was macht dann ein DSL-Anbieter ohne DSL? Hier hat freenet bereits vorgesorgt und hat bereits angekündigt in die Vermittlung von Stromverträgen einzusteigen. Die Sensation dabei ist, dass Gerhard Schmid ehemals Gründer der Freenet-Tochter Mobilcom der Lieferant der Stromverträge ist. Besser gesagt seine Frau Sibylle Schmid-Sindram mit ihrem Unternehmen Bonus-Strom steht in Kooperation mit der Freenet AG.